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Die Erprobungsstufe an der Richard-Schirrmann-Realschule Altena Idee und Vorlage durch das Bergstadtgymnasium Lüdenscheid Was heißt „Erprobungsstufe“? So steht es im Schulgesetz NRW ... Die Klassen 5 und 6 bilden eine Einheit. Die Schülerinnen und Schüler, die nach der Grundschule in eine weiterführende Schule gehen, werden an die neuen Unterrichtsmethoden und Inhalte herangeführt. Die Schule soll ihre neuen Schüler beobachten, ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten erproben und fördern. Erst am Ende der 6. Klasse wird in der Regel endgültig überprüft, ob die Entscheidung für die neue Schule richtig war. Deshalb nehmen die Schüler nach der 5. Klasse auch ohne besondere Versetzung am Unterricht der folgenden 6. Klasse teil.
... und wie wird an der RSR Altena aus trockenen Paragraphen lebendiger Schulalltag? Dazu gibt es in dieser Übersicht eine Reihe von Informationen – zum Unterrichtsangebot, aber vor allem auch zu Angeboten, die es über den Unterricht hinaus gibt. Einen ähnlichen Überblick gibt es auf der Homepage unserer Schule ( www.rsr-altena.de ) unter dem Stichwort „Erprobungsstufe“. Oft finden Sie dort auch wegen der vielen Aktivitäten, die es an der RSR gibt, Verweise auf andere Seiten der Homepage unserer Schule. Wenn Sie Genaueres wissen wollen – nehmen Sie sich einfach die Zeit und blättern Sie auf der Homepage querbeet! Wenn Sie keine Antwort auf Ihre Fragen gefunden haben – rufen Sie in der Schule an (02352/910364)!
Die Erprobungsstufe an der RSR Den Übergang erleichtern - Infos für Eltern und Schüler - Kontakte zur Grundschule - Infos zu Schulbussen, Anfangszeiten usw.
Sich wohl fühlen an der Schule - Was tun die älteren Schüler für die Neuen - Klasseraum- und Schulhof - Schulkiosk
Der Unterricht an der RSR - Fächer und Stundenzahl in 5/6 - Das weitere Angebot im Überblick
Weitere Lern- und Förderangebote - Lern-Projekte - Förderunterricht - Hausaufgabenbetreuung/ Übungsstunden - AGs, Bücherei
Beobachtung und Beratung - Klassenlehrer - Zusammenarbeit mit Grundschulen - Elterngespräche und Beratung
Den Übergang von der Grundschule zur Realschule erleichtern Für die meisten Schülerinnen und Schüler, die in der Klasse 5 in eine neue Schule kommen, ist zunächst alles fremd: Das Gebäude, die Lehrer, die Mitschüler ... Das muss nicht sein.
Viele Kontakte vor dem Schulwechsel Viele Schülerinnen und Schüler begleiten ihre Eltern bereits beim Informationstag am Samstag vor dem 1. Advent. Dabei sehen sie das Gebäude und viele Lehrer schon ein erstes Mal, erleben Schulalltag und vor allem Unterricht. Der erste Schultag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst mit anschließender Begrüßung, Vorstellung der Klassenleitungen und einem „Kennenlernunterricht“, während die Eltern aktuelle Informationen erhalten und vom Förderverein bewirtet werden.
Wer kann einem in der Schule helfen? Natürlich fühlt man sich in der neuen Schule gleich wohler, wenn man weiß, wo man Hilfe findet. In der 1. Unterrichtswoche erfahren die SchülerInnen, an wen sie sich wenden können. Das Sekretariat Wenn man seine Klasse nicht findet, der Lehrer nicht kommt; wenn man Kreide holen soll, sich verletzt hat und ein Pflaster braucht; wenn einem schlecht ist und man sich im Sanitätsraum hinlegen soll; wenn man verlorengegangene Sachen abholen möchte ... – das Sekretariat mit Frau Nitsch ist die richtige Anlaufstelle. Auch die Eltern werden bei Telefongesprächen zuerst hierher verbunden. – Neben dem Sekretariat geht es zum Schulleiter. Der Schulkiosk Dicht umlagert ist in jeder Pause der Verkaufsstand, hinter dem Herr Beichel steht und im größten Chaos die Ruhe bewahrt. Hier gibt es Brötchen, Getränke, natürlich auch Süßigkeiten. Die Schülervertretung Die Schülervertretung (SV) liegt gleich rechts vom Eingang in der Schülerbibliothek. Der Raum der SV ist in jeder großen Pause geöffnet. Hier findet man den Schülersprecher oder die Schülersprecherin oder deren Vertreter sowie den Vertrauenslehrer. An sie kann man sich wenden, wenn man Probleme hat, die man mit seinen Lehrern nicht besprechen kann oder möchte. Im SV-Raum werden auch alle Dinge geregelt, wenn die Schülervertretung Veranstaltungen organisiert. Links vom Eingang befindet sich die Ausleihe für Pausenhofspiele; mit einer Ausleihkarte kann min Sportgerät wie z.B. Tischtennisschläger/-bälle, Basketbälle und verschiedene Springseile erstehen. Das Gebäude Eigentlich findet man sich leicht zurecht: Die große Pausenhalle ist das Zentrum, von hier aus kommt man in alle Bereiche. Die Räume in den verschiedenen Trakten sind ausgeschildert.
Die Anfangszeiten 1. Stunde: 8.00 – 8.45 2. Stunde: 8.50 – 9.35, danach folgt die 1.große Pause (15 Minuten) 3. Stunde: 9.50 – 10.35 4. Stunde: 10.40 – 11.25, danach folgt die 2.große Pause (15 Minuten) 5. Stunde: 11.40 – 12.25 6. Stunde: 12.30 – 13.15 7. Stunde: 13.20 – 14.05
Wenige Minuten vor der 1., 3. und 5. Stunde klingelt es ein erstes Mal, damit die Schüler/innen in Ruhe in die Klassenräume gehen können.
Die Busverbindungen Viele Schülerinnen und Schüler müssen mit dem Bus fahren. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Busverbindungen. Die Busse fahren so, dass die SchülerInnen vor Unterrichtsbeginn und nach dem Schulschluss bei fast allen Busverbindungen etwa 5 – 10 Minuten Zeit haben für den Weg von bzw. zur Haltestelle, die direkt gegenüber der Schule liegt. (Vorsicht: Fußgängerampel benutzen!!) Folgende Busverbindungen stehen zur Verfügung: Linie 36 Werdohl, 37/39 Knerling/Nachrodt, 38 Breitenhagen, 37/39 Rahmede/Lüdenscheid über Markaner ZOB und die Linien 32/33734 zur RSR und 33 Evingsen/Hemer, 32 Dahle und 34 Nettenscheid direkt zur RSR.
Sich wohl fühlen an der Schule Der Übergang in die neue Schule, die Richard-Schirrmann-Realschule, bedeutet fast für alle Kinder einen tiefen Einschnitt. In der vertrauten, übersichtlichen Grundschule
gehörte man zu den „Großen“. Jetzt weiß man nicht, was alles auf einen zukommt. Man hat nur von vielen gehört – es ja auch schon erlebt –, dass die Schule größer ist, viele Schüler schon erwachsen sind. Und Sorgen macht man sich vielleicht auch, ob man die neuen Anforderungen schafft. Deshalb halten wir es für wichtig, dass nicht nur der unmittelbare Übergang von der Grundschule zur Realschule gelingt. Auch danach soll man sich wohl fühlen an seiner Schule, der RSR. Im Blick auf dieses Ziel werden Schüler, Eltern und Lehrer etliche Dinge gemeinsam für ihre Klasse überlegen. Anderes gehört zum gemeinsamen Angebot für alle Schüler – hier einige Beispiele:
Schulkiosk, Pausenhalle, Schulhof Seit vielen Jahren gibt es einen Schulkiosk. In den Pausen kann man sich dort nicht nur mit Getränken, Brötchen, Würstchen und Süßigkeiten versorgen. Unser Herr Beichel hat auch immer ein offenes Ohr für die großen und kleinen Sorgen der Schülerinnen und Schüler. Die 2 Schulhöfe sind relativ klein, aber sehr übersichtlich. Es ist Platz genug auch für Ballspiele, Basketballkörbe, Tischtennisplatten und Sitzgruppen.
Patenschüler Jede Klasse hat 2-3 Patenschülerinnen oder Patenschüler der Jahrgänge 9/10. Sie sind neben dem Klassenlehrer und seinem Stellvertreter Ansprechpartner für die SchülerInnen. Sie können auch bei Klassenfesten, -fahrten oder Ausflügen dabei sein oder organisieren diese. Die PatenschülerInnen treffen sich regelmäßig, um sich gemeinsam mit einem/r Betreuungslehrer(in) auf ihre Aufgabe und Veranstaltungen mit ihrer Klasse vorzubereiten.
Angebote der Schülervertretung Zusammen mit den PatenschülerInnen organisiert die Schülervertretung (SV) verschiedene Veranstaltungen wie z.B. die Miniplayback-Show.
Soziales Lernen Der gesamte Bereich „Soziales Lernen“ ist Schwerpunkt der Erziehung in der Erprobungsstufe. Viele Klassenlehrer erarbeiten zusammen mit den Schülern Regeln für das Zusammenleben. Zum Teil geschieht das während eines Ausfluges. Auf diesen Erfahrungen aufbauend gibt es ein verbessertes und umfassenderes Beratungs- und Betreuungsmodell. Dazu gehört auch, dass der Klassenlehrer im Jahrgang 5 viele Fächer in seiner Klasse hat. Eine deutliche Verbesserung des Klimas zwischen den Schülern, besonders auch zwischen älteren und jüngeren Jahrgängen, hat sich dadurch ergeben, dass ältere Schüler bei Veranstaltungen und im Schulalltag eingesetzt werden, z.B. in der Spieleausgabe und bei der Toilettenaufsicht sowie in der Betreuung der Schülerbibliothek.
Das Unterrichtsangebot Hier wird ein kurzer Überblick gegeben, welche Fächer in den Klassen 5 und 6 unterrichtet werden und welche Angebote es insgesamt an der RSR gibt. Diese Angaben sind allerdings nur bedingt gültig, da die Auswirkungen des neuen Schulgesetzes noch nicht in allen Einzelheiten geklärt sind und auch noch Änderungen anstehen.
Über weitere Lern- und Förderangebote speziell für die Erprobungsstufe informiert die folgende Seite. Eine umfassende Darstellung des gesamten schulischen Angebotes findet sich im Schulprogramm. (www.rsr-altena.de)
Das Unterrichtsangebot an der RSR Sprachen - Englisch ab Klasse 5 - Französisch ab Klasse 6
Bildung unterrichtlicher Schwerpunkte durch Gestaltung der Stundentafel – z.B. einzelner Zusatzstunden in Mathematik, Deutsch, Sprachen, Naturwissenschaften (in versch. Jahrgängen). 1 Musikklasse in 5/6 (Schüler lernen ein Streichinstrument) (als Angebot), anschließend als Arbeitsgemeinschaft fortgeführt (als Angebot). Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Musikschule Lennetal durchgeführt. Parallel erhalten alle Fünftklässler Flötenunterricht. Im Rahmen des Fachunterrichts Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen u.a. mit den Kirchengemeinden, dem Jugendamt, der Jugendgerichtshilfe, den lokalen Zeitungen (Zeitungsprojekt), unserem Partner Thyssen-KruppVDM (Berufswahlvorbereitung/Betriebspraktikum) und der MVG (Bustraining). Fördermaßnahmen (Unterstufe und darauf aufbauend in der Mittel- und Oberstufe) (vgl. den folgenden Abschnitt) Arbeitsgemeinschaften (vgl. den folgenden Abschnitt) Schulfahrten - Klasse 5/6 (z.B. Nordseeinsel) - Klasse 10 (z.B. Gardasee; Skikurs in Österreich) - Daneben natürlich weitere kürzere Klassen- und Kursfahrten sowie Ausflüge, die auf dem Hintergrund von Unterrichtsthemen durchgeführt werden.
Die Unterrichtsfächer in den Klassen 5 und 6 Die RSR hat den Unterricht in der Sek. I durch eine zusätzliche Stunde in einigen Fächern verstärkt. Die Musikklasse ist ein besonderes Angebot, wobei die Musikschule uns unterstützt: Hier lernen Schüler ein Streichinstrument. Nach der Verkürzung der Gesamtschulzeit auf 12 Jahre hat sich die Stundentafel auch in den Klassen 5 und vor allem 6 gegenüber früher geändert:
Zusätzliche Lern- und Förderangebote Verschiedene Fördermaßnahmen sind abhängig von der Lehrerversorgung, z.B. Förderunterricht in 5/6 in Englisch, Mathematik – im Fach Deutsch gibt es sie auf jeden Fall, sonst werden sie eingerichtet, wenn die Lehrerversorgung es ermöglicht. Dauerhaft etabliert als Teil des schulischen Angebots sind: - Das Projekt „Lernen lernen“ in Jahrgang 5. Hier werden grundlegende Fähigkeiten vermittelt, damit die SchülerInnen ihre Arbeit vernünftig und selbständig organisieren, möglichst effektiv auf mehreren Lernwegen lernen und sich besser konzentrieren können. - Förderunterricht Deutsch insbesondere für Kinder, die sprachliche Schwierigkeiten haben. Nach Möglichkeit soll niemand bei uns scheitern, der die Anforderungen eigentlich erfüllt, aber (noch) Probleme mit der deutschen Sprache hat. Nach den Erfahrungen in der Vergangenheit wurde ein eigenes Förderkonzept entwickelt. Es ist abgestimmt auf den Deutschunterricht in der 5. und 6. Klasse, die Methoden des Projekts „Lernen lernen“ und ganz typische Schwierigkeiten von Kindern mit Sprachproblemen im Bereich Wortschatz, Grammatik und Rechtschreibung. Auf der Basis einer Fehleranalyse (D, M, E) zu Beginn des Schuljahres wird der Förderunterricht in Kleingruppen durchgeführt. – Wenn genügend Lehrer zur Verfügung stehen, wird der Förderunterricht komplett erteilt, ebenso andere Angebote für leistungsstärkere Kinder.
- Dreimal in der Woche gibt es die Hausaufgabenbetreuung.
- Neben Fördermaßnahmen zum Ausgleich von Schwächen sollen Schüler mit besonderen Interessen und Begabungen durch die Arbeitsgemeinschaften (s.u.) gefördert werden. - Die Fördermaßnahmen werden später fortgeführt. Zur Zeit gibt es Angebote in Deutsch, Englisch und Mathematik, manchmal auch in Französisch in den Jahrgängen 7 und 8. Damit soll einem Einbruch in der Pubertät begegnet werden.
Arbeitsgemeinschaften Seit Jahren gibt es AGs, z.T. allerdings abhängig von der Lehrerversorgung. Die Stundenzahlen wurden vom Land wegen der Schulzeitverkürzung in letzter Zeit erhöht. Das hat dazu geführt, dass dieses Angebot etwas geschrumpft ist. In der Regel werden AGs angeboten wie z.B.: - Volleyball, Tischtennis - „Jugend forscht“ in Chemie
- Informatik - Schulband Für weitere Informationen zum aktuellen Gesamtangebot oder zu einzelnen Arbeitsgemeinschaften wird auf die Homepage verwiesen. Die meisten Arbeitsgemeinschaften finden in der 7. oder 7./8. Stunde statt.
Kinder- und Jugendbücherei Die Kinder- und Jugendbücherei wurde 2004 von Grund auf modernisiert. Die Räume wurden renoviert, die Bücher entsprechen den aktuellen Interessen der SchülerInnen, das Ausleihverfahren ist neu organisiert.
Beobachtung und Beratung Es ist selbstverständlich, dass die intensive Beobachtung der neuen SchülerInnen und die Beratung von Schülern wie Eltern ganz wichtig sind. Um das zu gewährleisten, haben wir im Laufe der Jahre an der RSR eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen. Einige Dinge wurden an anderer Stelle schon dargestellt, z.B. das Projekt „Lernen lernen“. Wichtige Punkte sind hier kurz zusammengefasst.
Informationstag Am Anfang der Beratung steht der Informationstag am Samstag, vor dem 1. Advent. Hier können Eltern, die ihr Kind evtl. an der RSR anmelden wollen, und Schüler sich umfassend informieren, was sie an der RSR erwartet bzw. was unsere Schule anbietet.
Zwei Klassenlehrer Damit jede Schülerin und jeder Schüler einen vom Naturell her geeigneten Ansprechpartner für seine Probleme findet, gibt es in der Erprobungsstufe generell einen zweiten Klassenlehrer. Wenn möglich arbeiten dabei eine Kollegin und ein Kollege im Team zusammen. Der 1. Klassenlehrer vertritt in der Regel ein schriftliches Fach, der 2. Klassenlehrer unterrichtet Fächer wie Sport, Kunst o.Ä.. So kann man die Kinder in unterschiedlichen Situationen beobachten. Beide Kollegen tauschen ihre Beobachtungen regelmäßig aus. Viele LehrerInnen der Unterstufe arbeiten immer wieder in den Klassenkollegien oder Projekten der Erprobungsstufe zusammen. Der Kontakt und der Zusammenhalt sind deshalb gut. Das fördert auch den schnellen Informationsaustausch bei Problemen im Schulalltag.
Zusatzstunden für den Klassenlehrer in der ersten Schulwoche Gerade in der ersten Woche gibt es zahllose Fragen, viele SchülerInnen sind unsicher. Deshalb ist der Klassenlehrer am Anfang jeden Tag 1-3 Stunden in der Klasse.
Gespräche mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Viele KollegInnen der Grundschulen kommen im November zu Gesprächen und Konferenzen in die RSR. Diese Kontakte haben sich über etliche Jahre entwickelt. Für das große Engagement sind wir dankbar, weil wir durch den intensiven Informationsaustausch wichtige Hinweise erhalten. Weil die LehrerInnen der Grundschulen und der RSR sich inzwischen gut kennen, reicht bei Schwierigkeiten oft ein Telefonanruf, um sich Rat zu holen.
Erprobungsstufenkonferenzen Wie an allen Schulen finden auch bei uns viermal im Jahr Erprobungsstufenkonferenzen statt. Alle KollegInnen, die in der Klasse unterrichten diskutieren dabei ihre Beobachtungen über Fortschritte oder Probleme der einzelnen Schüler. Entsprechend dem Willen des Schulgesetzes wird hier auch geprüft, ob einem Schüler / einer Schülerin die weitere Schullaufbahn am Gymnasium empfohlen werden kann. Nach Beratung mit den Eltern findet dann ein 3-5-tägiger Probeunterricht statt, an dessen Ende zwischen Gymnasium - Realschule - Eltern eine Entscheidung herbeigeführt wird.
Elterngespräche Gerade im ersten Jahr ist der Kontakt zu den Eltern besonders intensiv: Es gibt die normalen Elternpflegschaftssitzungen. In vielen Klassen trifft man sich auch mehr oder weniger regelmäßig zu einem Elternstammtisch, wo sich z.B. auch die Fachlehrer vorstellen (können). Die üblichen Elternsprechtage werden gerade in der Erprobungsstufe von den Eltern erfreulich intensiv genutzt. Haben die Lehrer Anlass, sich über die Entwicklung eines Kindes ernsthaft Sorgen zu machen, oder ist man sich in der Einschätzung eines wichtigen Problems unsicher, nimmt die Klassenlehrerin oder Klassenlehrer Kontakt zu den Eltern auf. Das gilt auf jeden Fall, wenn die LehrerInnen im Lauf der Klasse 6 zu dem Schluss kommen, evtl. zu einem Schulwechsel zu raten.
Beratungslehrerin, Beratungskonzept der RSR An der RSR steht mit Frau Steidle eine ausgebildete Beratungslehrerin für alle Fragen zur Verfügung, die über den normalen Rahmen hinausgehen. Eltern können sich auch direkt und vertraulich an sie wenden. Sie kann entweder selber bei Problemen helfen oder Hilfe vermitteln. – Das umfangreiche Beratungskonzept der RSR enthält einen Überblick über alle Angebote. (s. Homepage rsr-altena.de; hier: Schulprogramm).
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