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Der Girls' und Boys' Day


 

Der Girls´ und  Boys´  Day an der RSR, Altena 

Der Girls´ und  Boys´  Day hat Tradition an der RSR, Altena  und genießt große Beliebtheit bei unseren Schülerinnen und Schülern. An diesem Tag dürfen die Mädchen und Jungen in Berufe hineinschnuppern, die für sie geschlechtsuntypisch sind. Mädchen schweißen und hämmern, Jungen frisieren und kochen. Unterstützt wird dieser Tag durch unsere Firmenpartner und weitere heimische Betriebe. Des Weiteren organisieren wir innerschulische Aktionen wie zum Beispiel der Besuch einer Hebamme, bei dem die Jungen alles rund um die Geburt kennenlernen und Mädchen werden in Workshops in die Geheimnisse der Chemie eingeweiht. Besonders erwähnenswert ist, dass an diesem Tag alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen wollen – nur den 10er Jahrgänge sind im Allgmeinen ausgeschlossen, weil sie kurz vor der Zentralen Abschlussprüfung stehen und größtenteils ihre berufliche Richtung schon kennen.

 

2007 wurde unsere Schule daher durch die Bezirksregierung Arnsberg für den besonderen Einsatz am Girls´ Day mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag

An jedem vierten Donnerstag im April – das nächste Mal wegen der Osterferien schon am 14. April 2011 – öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5.

Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.

Der Girls’Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2010 erkundeten mehr als 122.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften und über 9.600 Unternehmen und Organisationen waren auf der Aktionslandkarte eingetragen.

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?
Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Hier finden Sie Daten und Fakten so wie Argumente für einen Mädchen-Zukunftstag.

Was passiert am Girls'Day?
Technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen bieten am Girls'Day Veranstaltungen für Mädchen an und tragen diese im Vorfeld auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein. Unternehmen und Organisationen öffnen am Aktionstag alle Bereiche, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen erleben z.B. in Laboren, Büros und Werkstätten wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und erproben praktisch ihre Fähigkeiten im technischen Bereich. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weit reichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, verzeichnen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Auswirkungen
Für viele junge Frauen hat die Zukunft in einem technischen Ausbildung oder Studiengang aufgrund ihrer Teilnahme am Girls’Day bereits begonnen. Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls’Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat und Unternehmen entwickeln durch die Teilnahme am Girls’Day ein verstärktes Engagement bei der Ansprache von jungen Frauen für technische Berufe.
Girls@work
Evaluation

Förderung und Aktionspartner
Der Girls'Day –- Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) der Gleichstellungs- und Frauenministerienkonferenz (GFMK) und des Bundeselternrates (BER) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch in einer Lenkungsgruppe.

Bundesweite Koordination des Girls'Day
Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. auf Bundesebene koordiniert. Neben der Akquise neuer Partner und Partnerinnen bei Unternehmen, Organisationen und Verbänden, werden die Aktionsmaterialien für die Durchführung des Girls’Day erstellt. Die stark frequentierte Homepage der Aktion wird täglich aktualisiert und informiert Mädchen, Unternehmen und Organisationen, Lehrkräfte, Arbeitskreise und Eltern über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung. Darüber hinaus unterstützen 367 regionale Arbeitskreise den Girls'Day vor Ort.

Quelle: www.girls-day.de – Hier finden/findet Sie/ihr auch weitere Infos.

 


Neue Wege für Jungs

Bundesweites Netzwerk und Service-Büro

  • Neue Wege für Jungs ist ein bundesweites Vernetzungsprojekt und Service-Büro, das seit 2005 Initiativen und Träger unterstützt, die schulische und außerschulische Angebote für Jungen zur Erweiterung der Berufs- und Studienfachwahl, der Flexibilisierung männlicher Rollenbilder und zum Ausbau sozialer Kompetenzen organisieren.
  • Neue Wege für Jungs regt lokale Initiativen zur geschlechtssensiblen Förderung von Jungen bei der Berufs- und Lebensplanung an, vernetzt die Aktiven und unterstützt Engagierte mit aktuellen Informationen, Beratung sowie kostenlosen Print- und Onlinematerialien.

Neue Wege für Jungs zeigt neue Perspektiven auf

  • Jungen bekommen verstärkt die Möglichkeit, Chancengleichheit und Rollenvielfalt als persönlichen Gewinn für das spätere berufliche und persönliche Leben zu erfahren.
  • Jungen werden neue berufliche Perspektiven insbesondere in Sozial-, Pflege-, Erziehungs- aber auch Dienstleistungsberufen aufgezeigt. Sie erhalten Einblicke durch Schnupperpraktika.
  • Jungen werden darin unterstützt, Sozialkompetenzen wie z.B. Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie Teamarbeit zu vertiefen.
  • Aktive in der Berufs- und Studienberatung, sowie Lehr- und Fachkräfte in Schule und Jugendarbeit und die Öffentlichkeit sollen für eine geschlechtsbezogene Berufs- und Lebensplanung sensibilisiert werden.
  • Durch wissenschaftliche Expertise und kontinuierliche Begleitung von Praxisangeboten wird der wissenschaftliche Diskurs in der Jungenforschung bereichert.
  • Bestehende Initiativen und Projekte werden gebündelt, außerdem wird ein fachlicher Austausch gefördert. Das bundesweite Netzwerk für Jungenförderung wird kontinuierlich ausgebaut.

Quelle: www.neue-wege-für-jungs.de

Hier finden/findet Sie/ihr auch weitere Informationen.